Nur scheinbar auf unsicheres Terrain begeben sich die Schüler des Troisdorfer Gymnasiums
Altenforst. Immerhin ruhen unsere schön stabilen Bewegungselemente auf dem festen Boden
sportwissenschaftlicher Tatsachen, manifestiert in äußerst solider und schöner Bauweise mit rund
geschliffenen und farblich abgesetzten Kanten. Sieht schön aus, funktioniert prima.
Das betrifft natürlich auch die eingebaute Motivation: Die Gymnasiasten und, jawohl, auch die
Lehrer nutzen die vielen im Parcours enthaltenen Ideen nur allzu gern. Kein Wunder, denn es ist
einfach zu verlockend, in die „100 Fußstapfen“ zu treten, auf der Wackelplatte zu surfen oder
auf dem „Golfplatz auf Federn“ die innere und physische Balance zu suchen.
Eine Gefahr besteht allerdings: verspätetes Unterrichtserscheinen von Schülern, die sich
vorgeblich im faszinierenden „Orientierungswald“ verlaufen haben oder augenzwinkernd
bekunden in die Gefangenschaft der „Gitterspinne“ geraten zu sein. Derlei Naseweise laufen
allerdings Gefahr, von ebenso schalkhaften Sportlehrern ein besseres Timing auf der „Rhythmus-“
und/oder höhere Geschwindigkeit auf der „Slalomstrecke“ antrainiert zu bekommen.
Ob dies überhaupt als Strafe empfunden wird ist freilich äußerst fraglich – zumal der Lehrkörper
ja selbst mit sichtlichem Spaß bei der Sache ist.